Montag, 3. November 2014

Das Leben ist schön


 Und schon haben wir November.. Die Schulferien sind vorbei und der Alltag kehrt wieder ein. Leider ging der Oktober viel zu schnell herum. Was wahrscheinlich daran liegt, dass ich so viel erleben und sehen durfte.



Hua Hin & Cha-am  


Angefangen hat der Monat mit einem Besuch bei einer Partnerschule in "Petchaburi", in der auch eine Freiwillige von AFS arbeitet. Spontan haben wir zwei einen Wochenendausflug nach "Hua Hin" gemacht und einfach sehr viel am Strand entspannt und super frische Meeresfrüchte gegessen.
Zusammen mit vielen Kollegen und Mitarbeitern von den 10 Partnerschulen ging es dann schon weiter zu einem dreitägigen Lehrerausflug wieder ans Meer. Diesmal nach "Cha-am". Es wurden viele Vorträge gehalten und einige Spielchen gespielt. Wäre die liebe Hannah nicht dabei, wäre es allerdings sehr langweilig geworden!













Nordostthailand (Isan)


Am 20. Oktober ging es mit meiner Adviserin Poum frühmorgens los nach „Baan Dtong Yaang“, einem kleinen Dorf in der Provinz „Yasothon“, nahe der laotischen Grenze. Angekommen in der Heimat führte mich das kleine Nachbarsmädchen direkt durch das schöne Dorf und zeigte mir alles was es dort gab - eine Schule und viele Menschen die auf ihrer Veranda in den Tag hineinlebten.
Da ich die vierte Weiße war, die jemals dorthin gekommen war, wurde ich auch dementsprechend „begafft“, aber dennoch herzlich Willkommen geheißen.

Wir haben eine riesige Tempelanlage in dem schönen "Roi Et" besucht, sowie einen Nationalpark in "Mukdahan". Insgesamt waren es eher ruhige und entspannte fünf Tage im Nordosten von Thailand. Ich bin aber sehr froh auch das Dorfleben und ein normales Familienleben kennengelernt zu haben. Es wurde sehr viel zusammen gekocht, geschmatzt und gelacht.




















Poum, Bruder mit Frau und Nachbarsmädchen

Blick auf Laos

Bei jeder Mahlzeit gibt es traditionell den leckeren Klebreis
 
Wohin man nur guckt grüne Reisfelder


Midstay Camp


Zum Ende des Monats hatten wir dann noch das vier tägige Midstay Camp (wieder) in Cha-am. Es war sehr schön alle wiederzusehen, auszutauschen und neue Pläne zu schmieden. Nachts im Meer schwimmen und die Zeit mit den deutschen Freunden genießen.
Ein sehr schöner Abschluss für diesen Monat!

das Gute wenn man die Nacht durchmacht: Anblick eines traumhaften Sonnenaufgangs



Bis dahin und sonnige Grüße,


eure Karina









Mittwoch, 8. Oktober 2014

Khao Yai Nationalpark

Sonntagmorgen – das heißt nicht wie üblich in Deutschland ausschlafen und ein schönes Frühstück haben. (Apropos, ich vermisse deutsches Frühstück wirklich sehr!!) Hier in der Blindenschule heißt es für mich warme Sachen für drei Tage Nationalpark Khao Yai packen. Dann in den Pickup und ab zu den schon vor Ort musizierenden Schülern. 20 von unserer und 10 der Blindenschule in Korat hatten nämlich das Glück an einem Musikcamp des „Thai Elephant Research and Conservation Fund“ teilzunehmen.
In ca. 1300 Metern Höhe in einer sehr großen Army Station haben die Kinder dann fast rund um die Uhr für das bevorstehende Konzert geprobt. Welches wirklich sehr beeindruckend war.
Ich habe schnell gemerkt, dass mich Kälte, Wind und Regen dann aber doch etwas depressiv machen, auch nach fast drei Monaten Hitze. Ja, ich war sehr froh, als wir dann endlich wieder runter ins Warme konnten.
Es waren aber wirklich sehr schöne Tage. Ich habe die Natur, gute Luft, Musik und Zeit mit den Schülern genossen. Jetzt sind nämliche ca. einen Monat Ferien und alle Schüler sind nach Hause gefahren.
Es ist tatsächlich so etwas wie Ruhe eingekehrt. Morgens um sieben keine schrille Schulglocke, die dich aus deinen Träumen reißt. Kein Kindergeschrei. Kein Gesang. Sehr ungewohnt, aber es gefällt mir zur Abwechslung.



noch unten im warmen Elefantencamp










unsere kleine Pummelfee und Gesangstalent


Abschlusskonzert

Auch das Thai TV war da


Dienstag, 23. September 2014

Pattaya

Spontan ist immer gut - so lautet das Motto der Thailänder. Samstagmorgen haben drei Kollegen und ich nämlich entschieden einen Ausflug nach Pattaya zu machen.

Wir haben fast den ganzen Tag am Strand mit leckerem Seafood und einer Menge Spaß verbracht. Einfach den ganzen Schulstress vergessen und die freie Zeit genießen. Beim Sonnenuntergang sind wir dann am Wasser in Richtung Walking Street gelaufen. Um den Tag perfekt zu machen, haben wir ihn entspannt in einer Strandbar ausklingen lassen.

Stripteaselokale, Go-Go-Bars und Massagesalons, die sich in der Innenstadt dicht an dicht aneinanderreihen. Pattaya – das Synonym für Prostitution schlechthin.
Es war wirklich ein toller aufregender Tag, aber Pattaya wird wohl trotzdem nicht zu meinen Lieblingsorten hier in Thailand zählen. Zu viele Farangs, zu viele Hotels, zu viel Gehetze.. Lustigerweise sind die Anzeigetafeln der Shops auch schon nicht mehr auf thai oder englisch, sondern in kyrillischer Schrift. Bei den vielen Russen und Osteuropäern in Pattaya ist das auch nicht verwunderlich. 

 

Nichtsdestotrotz stimme ich dem Motto zu: spontan ist immer gut!



Die Garnelen sind noch lebendig wenn sie auf den Grill kommen,
das nenne ich mal frisch! :D



Pi Pu, Pi Boss und Pi Sak

Pattaya City











Walking Street